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03.06.2006

1. Marktstammtisch

Die samstäglichen Marktaktionen werden sich in diesem Jahr noch konsequenter in Richtung Information und Kommunikation entwickeln.

Auf einen Wochenmarkt geht man nicht nur, um sich umzuschauen und einzukaufen, sondern vor allem auch, um miteinander zu reden. Mit dem Markthändler, mit Freunden und Bekannten. Und so gibt es auch Themen, die viele interessieren.

Nicht selten berühren sie das unmittelbare Umfeld, welches man über viele Jahre "ohne es manchmal selbst zu bemerken "ins Herz geschlossen hat. Man sieht aber auch Dinge, die einem nicht gefallen, hat diesbezüglich Fragen, aber vielleicht auch eigene Visionen, Ideen und Vorschläge und eventuell auch den Wunsch, sich einzubringen.

Aus diesem Grund startete am Samstag, den 3. Juni, der „1. Marktstammtisch" zum Thema: „Die Entwicklung der Kirchstraße und des Marktes zu einer Kunst-, Mode- und Genussmeile".

Es ging natürlich wie immer auf dem Markt locker zu "Gespräche miteinander, der Gedankenaustausch, Fragen und Antworten am „Stammtisch"; "das alles war möglich und viele Partner waren gekommen.

Gerade diese gesellschaftliche Breite - von der Stadtverwaltung über die Wohnungswirtschaft bis hin zum Händler, Verein, Künstler oder privaten Bürger - hat dann auch den OKG überzeugt, das Gespräch nicht aufzuzeichnen, sondern auch zu senden.

Ein Kerngedanke in dieser Sache ist der vom DSSW erarbeiteten Navigator für Standortgemeinschaften. Dieser richtet sich auf die Schaffung einer wichtigen voraussetzenden Bedingung - nämlich die des "Wir-Gefühls". Ein Faktor, der zumeist bekannt ist, aber bei der Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen hinsichtlich Gestaltung, Ordnung, Nutzung, Vermarktung und Organisation dann doch aus dem Blick gerät. Genau das wollen wir anders machen.

Erfolg braucht vor allem die inhaltliche Arbeit aller Mitwirkungspotentiale aus einer ganzheitlichen Betrachtung heraus, und dieser wird nur durch eine Initiative von unten erreicht.

Dabei geht "Ja - für Gera"; davon aus, dass sich die Stadt Gera auch bei diesem Projekt mit ihrer Fachlichkeit und ihrem Dienstleistungsspektrum konkret einbringen wird.

In welcher Form, das muß im Hause selbst abgestimmt und entschieden werden. Selbstverständlich beabsichtigt der Verein in einem ersten Gespräch mit dem neuen Oberbürgermeister, Herrn Dr. Vornehm, diesbezüglich zu informieren und dabei die Interessen sowie Berührungspunkte abzugleichen.

Wir sehen die Dinge hinsichtlich der notwendigen Bündelung positiv, da bereits in Vorgesprächen eine Reihe von Händlern, Dienstleistern, Gastronomen, Grundstückseigentümern und Vereinen bis hin zur Kirche entsprechendes Interesse bekundet haben.

Dazu beigetragen hat, dass mit dieser Herangehensweise nichts Neues gegründet werden muss, eine große Breite der Mitwirkung von verschiedensten Kräften und Strukturen erreichbar ist und auch eine Kostenoptimierung für das erforderliche Management möglich wird. Selbstverständlich müssen Spielregeln abgestimmt und festgelegt werden.

Es dürfen für die Händler, Dienstleister, Gastronomen, Grundstückseigentümer usw., die sich bereits kontinuierlich und sehr konkret - auch finanziell im Rahmen des Vereins "Ja-für Gera" und/ oder der Werbegemeinschaft - für das Zentrum engagieren, keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Mitwirken kann natürlich jeder, der Ideen hat und sich auch in die Realisierung von Maßnahmen einbringen möchte.

Ansonsten muss eine Stimme für Entscheidungen auch etwas wert sein. Gemeinnützige Vereine sind dabei natürlich anders zu betrachten. Genau zu diesen Prämissen sollte sich zunächst ein kleiner Kreis verständigen.

Wie geht es weiter?

"Ja - für Gera"; wird erste Gedanken zur angedachten Standortgemeinschaft niederschreiben. Dabei geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme der Potentiale, sowohl im Bereich der Kulturmeile als auch in der angedachten Kunst-, Mode- und Genußmeile. Beides sollte mit einer "Spange" versehen werden.





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