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13.11.2008

"Ja - für Gera" bei "urbanicom - Deutscher Verein für Stadtentwicklung und Handel e.V." aufgenommen


Damit erhöht sich die Einbindung in überregionale Strukturen. Zugleich wächst die Anerkennung für die bisherige Tätigkeit des Vereins mit dem Blick von außen.

Seit Jahren zielen die mit wirtschaftlich - bürgerschaftlichem Engagement verwirklichten Projekte und Maßnahmen auf die Stärkung des Bewußtseins für den Wert von Stadt und Urbanität. Dabei werden ganz im Sinne der Aufgabenstellungen einer nationalen Stadtentwicklungspolitik individuelle Handlungsmöglichkeiten sowie Räume für das Engagement von Bürgern und Wirtschaft aufgezeigt und geschaffen.

Beide Ebenen, die Erhöhung der Identifikation durch konkretes Mittun, insbesondere auch durch eine erweiterte und engere Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure vor Ort auf der einen Seite, aber auch die im Prozeß von Stadtentwicklung durch Weiterentwicklung und Qualifizierung bestehende "Gute Praxis" auf der anderen Seite, sind für diese überparteiliche Initiative wichtige Handlungsfelder.

Insofern wird über die weitere Ausprägung eines regionalen Bewußtseins für die Stärkung der Innenstadt als ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor auch das für Gera notwendige Image mit befördert, und so kennt man die Initiative "Ja - für Gera" mittlerweile in vielen Städten Deutschlands - von Bremerhaven bis nach Dresden.

  • Dazu beigetragen haben u. a. solche Anerkennungen, wie
  • die Preisverleihung "Andere begeistern" 2005 im Rahmen von Entente Florale im ZDF-Fernsehgarten in Mainz
  • die Auszeichnung im Rahmen des Kongresses "Auf dem Weg zu einer Nationalen Stadtentwicklungspolitik" im Juli 2007 in Berlin oder auch
  • die Auswahl für das Buch "Deutschland zum Selbermachen" - ein Projekt der Universität Paderborn in Kooperation mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Unterstützt wurde dieser Prozeß aber auch durch die in den letzten Jahren immer weiter entwickelte Zusammenarbeit mit Verbänden, Vereinen, Institutionen und Einrichtungen, Universitäten und Hochschulen - und die Aufmerksamkeit für ein solches Engagement wächst zunehmend.

Als Beispiele seien hier die Zusammenarbeit mit der Bauhaus Universität Weimar, welche auch nach dem Ideenwettbewerb weitergeführt wurde und die Mitgliedschaft im City-Management-Verband Ost genannt.

Und so geschieht es des öfteren, dass der Verein auf unterschiedlichsten Tagungen und Kongressen seine Erfahrungen vermitteln kann, aber auch neue Impulse von dort mitbringt.

Erst in der vergangenen Woche hat der Vereinsvorsitzende Volker Tauchert auf Einladung der IHK Südwestsachsen und der CIMA Beratung + Management GmbH auf dem 5. Westsächsischen Handelstag in Zwickau vor mehr als 120 Vertretern aus Kommunalpolitik und Wirtschaft sowie Institutionen, Verbänden und Vereinen zum wirtschaftlich-bürgerschaftlichen Engagement der Initiative "Ja - für Gera" berichtet - und hier vorrangig über Projekte und Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt, die sich mittlerweile in das Gesamtkonzept "Gersche Meile" einbinden.

Die Resonanz darauf ist gut, und so hat sich bereits ein Verlag mit Sitz in Düsseldorf, der vor allem die mittelständische Wirtschaft im Auge hat, bei "Ja - für Gera" angekündigt.

In diesem Zusammenhang konnte man auch mitteilen, daß "Ja - für Gera" nunmehr vor wenigen Wochen als körperschaftliches Mitglied bei urbanicom Deutscher Verein für Stadtentwicklung und Handel e. V. aufgenommen wurde.

Hier noch einige Anmerkungen zu diesem Verein:

Im Jahre 1966 wurde die internationale Vereinigung "Stadtentwicklung und Handel" in Brüssel mit dem Namen urbanicom gegründet. Seit 1976 treffen sich auf den Jahrestagungen der deutschen Sektion (seit 1995 ist urbanicom Deutschland rechtlich selbständig) führende Stadtplaner, Architekten, Kaufleute und zahlreiche Vertreter anderer Institutionen. Urbanicom hat sich die Bündelung all diese Kräfte für die Förderung von Urbanität, Nutzungsvielfalt und Lebendigkeit der städtischen Zentren zum Ziel gesetzt.

Schwerpunkte sind u. a. die Förderung der Multifunktionalität der Städte, die Entwicklung des Erlebnis- und Freizeitraumes Innenstadt, die Steigerung der Aufenthaltsqualität durch ein attraktives Umfeld und längere Ladenöffnungszeiten, die Stärkung der Innenstädte als Orte zeitgemäßen Wohnens, die Kultur als Anker städtischer Identifikation, aber auch die Rolle neuer Medien und vor allem die Vielfalt, Vitalität und Identität durch Stadtmarketing und Public-Private-Partnership.

"Ja - für Gera" hat gegenüber dem Vorstand bereits das Interesse für die Studientagung "urbanicom vor Ort" nach dem Jahr 2010 zum Ausdruck gebracht.

 

Volker Tauchert                                          

 

 www.urbanicom.de

 





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