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07.11.2014 · Neues Gera · Fanny Zölsmann

Studenten entwerfen Konzepte für KuK und Zentralen Platz


Nach nur vier Tagen präsentierten die Studenten ihre ersten Ideen. Professor Rolf Hempelt (r.) und Architekt Thomas Laubert (m.) gaben ihnen Anregungen zur weiteren Konzeptentwicklung.

Foto: Fanny Zölsmann

 

Was soll perspektivisch mit dem KuK und mit dem Zentralen Platz passieren? Welches Konzept soll künftig für eine bessere Wirtschaftlichkeit sorgen? Wie soll die Freifläche in das Stadtzentrum einmal eingebunden werden?

 

Mit weitaus mehr und detaillierteren Fragen beschäftigen sich die 13 Studenten im Masterstudiengang Architektur der FH Erfurt unter der Leitung von Professor Rolf Hempelt und Architekt Thomas Laubert in diesem Semester.

 

Vergangene Woche fand ihre erste Workshopwoche hier vor Ort statt. „Wir haben erst einmal mit allen Sinnen die Stadt aufgenommen. Auf die Studenten wirken viele Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Es brummt richtig in den Köpfen”, verbildlicht der Professor für Entwerfen, Darstellungslehre und Gestaltungslehre. „Erste Gedankenwurdenausgetauscht, diskutiert und eine Arbeitsebene gefunden. Die Studenten sind bereits jetzt in der Phase erste Grobkonzepte zu erstellen”, führt er weiter aus.

 

In Gruppen von drei bis vier Personen erarbeiten die Studenten ihre Konzepte mit jeweils unterschiedlichen Ansätzen. Denn nach dieser gemeinsamen Startphase folgt die Einzelbearbeitung. „Wir haben den Fokus nicht auf das KuK, sondern erst einmal auf den Zentralen Platz gelegt. Wir betrachten das komplette Areal. Viel zu lange wurde hier in Gera immer nur das einzelne Projekt bearbeitet, dabei aber nicht auf das Umfeld geachtet, so entstanden neue Probleme”, bennennt Rolf Hempelt die Lage.

 

So ziehen die Studenten bei ihrer Ideenfindung und Planung u.a. auch die Wegebeziehung, den Verkehr, die Freifläche, also die städtische Gesamtsituation mit ein. „Hinzu kommt, dass wir dem Konzept eine Wirtschaftlichkeits- und Nutzungsstudie beifügen, damit die Öffentlichkeit die Ideen nicht als Luftschlösser abwiegeln kann”, verweist der Professor auf die realitätsnahe und tragfähige Arbeit.

 

„Eine hochwertige Architektur schafft eine hochwertige Nutzung und diese wiederum führt zu einer verbesserten Lebensqualität”, weiß der Geraer Architekt und Lehrbeauftragte Thomas Laubert. „Wenn man Gera wieder funktionaler und attraktiver macht, kommen auch wieder mehr Leute.”

 

Vier Tage arbeiteten die Studenten vor Ort. Mitte November sind sie erneut hier, dann um das KuK speziell unter die Lupe zu nehmen.

 

Am 12. Dezember wird es dann eine erste öffentliche Präsentation geben - ein Zwischentestat für die Studenten.

 

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