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17.11.2014 · OTZ online · Sylvia Eigenrauch

Wie kann Kaufkraft nach Gera geholt werden? Fast 1000 Besucher bei „Gera Wohnen”



Immobilienmesse Gera Wohnen: Arbeiten von Studenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zu Geraer Plätzen werden vorgestellt.
 
Gera. Fast 1000 Besucher zählten die städtischen Veranstalter der Immobilienmesse "GeraWohnen" am Freitag und Sonnabend im Kultur- und Kongresszentrum (KuK). Vor allem der  Sonnabendnachmittag war gut besucht, sagte Frank Rühling.

 

Wie es gelingt, Kaufkraft von außen nach Gera zu holen und damit die Zentralität der Stadt zu stärken, sei ein Thema der Podiumsdiskussion zum Abschluss gewesen.

 

Dabei hätten sich Baudezernent Ramon Miller (SPD) als Vertreter der Stadt und InvestorFalk Bräuner an der künftigen Bedeutung von KuK-Vorplatz, Sorge und Zschochern gerieben. Die Freifläche vor dem KuK, seit 30. September Kandidat für die Internationale Bauausstellung 2023, könne sich der Baudezernent mit Bebauung vorstellen. Die Platzgestaltung ist eine Idee des Vereins „Ja - für Gera”, der die Zentrumsentwicklung im Blick hat. Parallel arbeiten Studenten der Fachhochschule Erfurt an Konzepten für das dort stadtbildprägende KuK. Während diese auch wirtschaftliche Belange betrachten sollen, ging die Ausstellung studentischer Arbeiten während der Messe meist auf Gestaltungsfragen ein.

 

80 Studenten der Fachrichtung Landschaftsarchitektur der Hochschule Ostwestfalen-Lippe aus Höxter hatten dazu 17 Gruppenarbeiten zu acht Geraer Plätzen vorgestellt, die Petra Rau vorstellte. Nahezu überall plädierten sie für mehr Grün. Der Puschkinplatz beispielsweise als Tor zur Stadt würde nach Auffassung von Studenten nicht die Anerkennung bekommen, die ihm gebühre.

 

Ob es die Immobilienmesse erneut geben wird, sei noch nicht entschieden, so Rühling. In den nächsten vier Wochen solle es eine Auswertung mit den 20 Ausstellern geben.
 




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